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Atharu

August 31, 2016

 

Seid gegrüßt!

 

 

Matthias hat mich daran erinnert, das ich die Geschichte mit Brandan nicht wirklich zu Ende erzählt habe.

Die Erkundung brauchte Tage, denn wir mussten zwischendrin immer wieder nach Hause. Wie unsere Mütter schimpften, wenn wir jedes Mal schmutzig wie ein suhlendes Kalb in die Wohnstätte kamen. An den Tagen haben wir geübt, so unschuldig dreinzuschauen, wie es nur Kinder können. Aber schrecken konnte uns die Schelte nicht. Wir fanden immer wieder Zeit, unsere geheimen Gänge zu erkunden. Immer tiefer führten uns unsere Erkundungen, bis wir schließlich tief im Ophringebirge eine riesige Felshöhle entdeckten. Die Wände waren mit wunderbaren Malereien von Tieren bedeckt. Wir waren so fasziniert, dass wir überhaupt nicht mehr an die Fackeln dachten, die langsam herunterbrannten. Unsere Abenteuerlust und das Gefühl des Erwachsenseins fielen rasch in sich zusammen, als wir uns im Dunkeln durch die Gänge tasten mussten. Erst murrten wir, dann stritten wir, dann jammerten wir und schließlich schrien wir aus Leibeskräften um Hilfe. Hätte der kleine Fennbro uns nicht beobachtet und ausspioniert, würden jetzt sicher unsere Gebeine zwischen den Malereien liegen. Aber der Sohn der Näherin holte Hilfe und wir wurden gerettet. Brandan bekam eine gehörige Tracht Prügel und ich durfte tagelang nicht von unserem Plateau herunter. Fennbro wurde unser Freund. Hätten die Ältesten nicht dafür gesorgt, dass der Zugang zur Behausung für immer geschlossen wurde, hätten wir ihm die Malereien gezeigt. Ich denke, es gibt sie immer noch. Und das Bild von Matthias erinnerte mich daran.

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